Beany stellt sich vor

Beany de la Mer Baltique ist ursprünglich ein richtiges Nordlicht. Sie hat vor 9 Jahren das Licht der Welt im hohen deutschen Norden erblickt und kann seither auf einen beachtlichen Erfahrungsschatz zurückblicken und hat viel erlebt – Gutes wie Schlechtes. Ihre Geschichte ist etwas ausführlicher:

In ihrer ersten Familie lernte sie die Bequemlichkeit kennen – Gassi gehen? Muss nicht sein. Die Grünflächen rund ums Haus mussten genügen. Mit ca. 1 Jahr kamen die ersten gesundheitliche Probleme in Form von Ohrenschmerzen, deren Ursachen damals aber nicht erkannt bzw. gefunden wurden. Beanys Ohren juckten weiter, schwollen an und hörten nicht auf zu schmerzen – sie kratze sich regelrecht blutig. Die Problematik wurde schlimmer und äußerte sich auch in stetigem Haarverlust und wund gekratzten offenen Hautstellen, wurde aber nicht weiter verfolgt.

Ein zu Hilfe gezogener Notbully-Verein übernahm Beany und sie konnte fachmännisch behandelt und versorgt werden. Über diesen Verein fand sie auch ihr neues Herrchen und ihren ersten Hundefreund Loriot– Neuland für Beany, aber es klappte. Beany brauchte regelmäßig Ohrentropfen und Bäder. Sie hatte Mallasezien. Die Ohren wurden durch die Behandlung besser, das Hautbild blieb vorerst leider schlecht. Dennoch war Beany sehr gut aufgehoben und lernte viel wertvolles über das wirkliche schöne Hundeleben.

Das Schicksal meinte es damals nicht gut mit der süßen Beany. Unerwartet verstarb ihr Herrchen. Dieser hatte für diesen Fall Vorsorge getroffen. Beany und Loriot kamen daher zu der Dame, die Beany bereits im Auftrag des Notbully-Vereins damals aus ihrem ersten Zuhause abholte. Loriot fand bald darauf ein tolles neues Zuhause. Beany durfte bleiben und lebt hier nun bis heute.

Hier wurde die Diagnosesuche für Beanys Hautprobleme wieder aufgenommen und war erfolgreich: Beany ist starke Allergikerin mit ein paar zusätzlichen Baustellen. Mit der passenden Medikation kombiniert mit alternativen Behandlungsmethoden konnten die Hautprobleme erfolgreich bekämpft werden.

Vor ca. 2 Jahren bekam Beany Probleme mit ihrem linken Auge. Eine Hornhautverletzung verursacht durch nach innen wachsende Wimpern artete so schnell aus, dass Beany in einer Not-OP das Lid verschlossen werden. Damit aber nicht getan, machte das Auge weiter Probleme. Es musste mehrmals geöffnet, geprüft und wieder verschlossen werden und in weiteren OPs mussten immer wieder weitere nach innen wachsende Wimpern entfernt werden bis das linke Auge letztlich im Mai 2015 vollständig entfernt werden musste.

Beanys Allergieproblem ist aktuell gut in Griff. Wichtiger Bestandteil hiervon ist allerdings das Medikament Apoquel, auf welches Beany dauerhaft und täglich angewiesen ist. Für Beanys Frauchen ist die Bully-Dame der zweite kranke Hund im Hause. Auch Ersthund Lady ist auf dauernde Therapie angewiesen, wenn auch in anderer Form. Hinzu kommt, dass Beanys Frauchen selbst krank ist, derzeit auf eine neue Lunge wartet und mit einer kleinen Rente auskommen muss, welche ihre Möglichkeiten stark beschränkt.

Wir möchten Beany helfen und suchen für sie Paten, die helfen ihren Bedarf an dem für sie so wichtigen Medikament Apoquel zu sichern.

Schaut nur wie sehr ihr dieses Medikament geholfen hat ohne ständigen Juckreiz und mit gesundem Fellkleid durch ihre Welt zu marschieren:

Beany vorher:

Beany-collage

                                                                                  Beany nachher:

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3 Gedanken zu „Beany stellt sich vor“

  1. Gestern waren wir mal wieder zur Kontrolle der Wimpern bei unserer Tierärztin.
    Nach gründlicher Untersuchung konnte sie mal wieder 3 nach innen wachsende Wimpern ziehen.
    Die Hornhaut war zum Glück noch nicht verletzt.
    Ich bin so froh, das meine kleine Prinzessin so eine geduldige Patientin ist und so still hält beim Wimpern ziehen. Würde sie nicht so stillhalten müsste sie jedes Mal in Narkose gelegt werden.
    Und ich danke unserer Tierärztin, das sie eine der wenigen ist, die bereit ist, Wimpern ohne Narkose zu ziehen.
    Für die nächsten 4 – 6 Wochen haben wir hoffentlich wieder Ruhe.

  2. Tja es ist mal wieder so weit…..Beany hat Epuliden. Ds ist normalerweise nicht schlimm und muss auch in den meisten Fällen nicht behandelt werden, doch bei ihr verwächst sich ganz mit den Lefzen so das unter dem Kifer eine Furche entsteht und alles sehr verhärtet ist. Da lassen wir doch lieber mal draufschauen zumal sie auch nicht wirklkich mehr fressen möchte nur noch Weiches.

    Bei dieser Gelegenheit lassen wir gleich dir Wimpern kontrollieren und den Kot untersuchen da sie einen sehr starken Juckreiz (trotz Apoquel) empfindet und gar nicht weiß wie sie sich drehen und wenden soll.

    Wir werden berichten sobald wir ein Ergebnis haben.

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